B-Sandwich-Fanfiction


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So lange hatte ich darauf gewartet und heute war der Tag endlich da. Ich hatte ein Meetand Greet mit Tokio Hotel, meiner allerliebsten Lieblingsband gewonnen. Noch nie hatte ich irgendwo Glück gehabt aber ich hatte es einfach gewonnen! Heute würde ich endlich Bill treffen. In der Nacht hatte ich kein Auge zugetan und ich war heilfroh als es endlich morgens war. Aber von Stunde zu Stunde wurde ich immer aufgeregter und nervöser. Und dann klingelte es an der Tür. Kim war da. Kim und ich waren die gößten TH Fans überhaupt! Unsere Zimmer waren voll. In meinem hatte ich genau 605 Bills-Tendenz steigend. Kims zimmer war nicht ganz so voll aber auch schon ziemlich viel. Mein Liebling war Bill, Kims Tom. Die beiden sind ja echt der Hammer. "Ich hab die ganze Nacht nicht geschlafen!", erzählte ich ihr. "Ich auch nicht. Wie denn auch?! Hallo?! Wir treffen heute Tokio Hotel...! Ich kann's immer noch nicht glauben!" Wir quatschten noch und dann fuhren wir endlich los. Irgendwie war es dann schon ein geiles Gefühl an den ganzen wartenden Fans mit unseren Backstage-Pässen vorbeizulaufen. Wir hatten uns natürlich extra cool angezogen und mindestens 50 Mal kontrolliert ob wir auch wirklich die Kamera dabeihaben. Mein Herz klopfte immer stärker während wir in dem Raum auf TH warteten. Ich war so nervös, das war schon fast unerträglich. Wir warteten nur fünf Minuten aber mir kam es vor wie eine Ewigkeit. ich dachte die ganze zeit nur: "Gleich treffe ich Bill!" und dann ging endlich die Tür auf-fast wie in Zeitlupe- und Gustav, Georg, Tom und BILL kamen rein. Sie gaben uns alle zur Begrüßung lässig die Hand. Oh Man, so oft hatte ich von Bill geträumt, und jetzt stand er direkt vor mir. Als er mir die Hand gab lief ein kalter Schauer über meinen Rücken. Ich schaute ihm dabei direkt in die Augen - man hat der Junge schöne Augen! Und dann ging es ganz schnell weiter, wir holten uns alle möglichen Autogramme, auch für unsere Freundinnen, machten Fotos. Ich hab mit Bill gleich mehrere Fotos gemacht, ich fand's einfach so toll wenn er seinen Arm um mich gelegt hatte. Das war so ein komisches Gefühl, wenn die Jungs plötzlich so nah vor uns standen. Die Zeit verging natürlich viel zu schnell. Aber sie waren alle wirklich voll nett und überhaupt nicht arrogant oder so. Kurz befor sie gingen tauschten kim und ich nochmal Blicke. Uns war klar, jetzt mussten wir es tun, sonst wäre es zu spät. Ich hatte Bill und Kim hatte Tom einen Brief geschrieben. Also ging ich zu Bill rüber und sagte: "Hier, der ist für dich! Lies ihn bitte und wenn du willst ruf mich an! Bitte!" "O.K. danke. Ciao" Und weg waren sie alle. "Hoffentlich ruft einer von den beiden an, meinte Kim. Das hoffte ich auch. Und plötzlich kam ich mir voll blöd vor. Ich hatte in dem Brief an Bill geschrieben, wie sehr ich mich nach ihm sehnte und dass er mir einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Bestimmt sagt das jede aber bei mir ist es wirklich so. Ich träume jede nacht von Bill und will einfach nur bei ihm sein, mit ihm zusammen sein, ihn küssen...Das Konzert war noch der echte Hammer! Total geil! Als Bill einmal direkt vor mir stand schaute ich ihn fragend an und machte eine Geste als würde ich telefonieren. Er nickte, kaum merkbar, aber ich glaube, er nickte. und meine Laune war noch besser als vorher sowieso schon. Nach dem Konzert erzählte ich es Kim und wir konnten es kaum erwarten, dass Bill anruft. Aber er tat es einfach nicht. Jetzt waren schon zwei Monate vergangen und Bill hatte immer noch nicht angerufen. Aber seit wir die Jungs getroffen hatten wurde meine Sehnsucht nach ihm nur noch viel stärker. Ich konnte mich auf nichts mehr konzentrieren. Und ich achtete immer darauf, dass mein Handy auch an ist und ich es sofort hören würde. Aber anscheinend ruft er wohl nicht mehr an, dachte ich. "Hat Tom sich bei dir gemeldet?", fragte ich Kim mal wieder. "Nee, leider nicht. Und bei dir?" "Fehlanzeige. Ich glaub, wir können's vergessen. Die rufen bestimmt nicht mehr an" Wir saßen total niedergeschlagen zu Hause rum als plötzlich mein Handy klingelte. Ich erschrak total und mein Herz fing wie wild an zu schlagen "Meinst du...?" "Geh schon ran, schnell" Sagte Kim. Also ging ich ans Handy:"Ja...? "Hi" Kim kuckte mich fragend an. Ich glaube es war Bills Stimme. "Bill?" "Ja hier ist Bill" Ich nickt Kim ganz eifrig zu und sie fing wie auf Knopfdruck an zu grinsen. "Ich dachte schon, du rufst gar nicht mehr an..." Man, was laberte ich da für'n Scheiß?! "Ja, tut mir echt Leid, aber wir hatten so viel um die Ohren...echt. Aber...Tom und ich waren total begeistert von euren Briefen und ihr wart uns beim Meet and Greet auch sofort total sympathisch.Wir würden euch gerne wiedersehen"

 

(2.Teil)
Hat er das jetzt echt gesagt?! Sie wollen uns wiedersehen?! Ich wusste gar nicht, was ich sagen soll. "Bist du noch dran?" "Äh..ja klar!" Das war ja mal wieder so typisch für mich, wie peinlich. "Also wir würden euch auch gerne wiedersehen", ich grinste Kim zu. "Wann habt ihr denn mal Zeit?" fragte ich also. "Ähm...dieses Wochenende noch, wäre das ok?" Für euch haben wir immer Zeit, dachte ich. "Ja, müsste gehen, was wollen wir denn machen? Hättet ihr Lust auf Achterbahnen?" Ich hörte wie Bill sich kurz mit den anderen berät. "Ja klar, gerne" Also verabredeten wir uns und fuhren zusammen in den Moviepark. Noch ein Treffen mit Tokio Hotel - das hätte ich nicht zu träumen gewagt. Ich war so aufgeret und mir zitterten so die Knie also wir uns dann mit den Vieren trafen. Als Bill mich berührte spürte ich wieder Stromschläge durch meinen Körper fahren. Und schon ging's zur ersten Achterbahn. Und ich saß neben Bill. Ich hatte so Bauchkribbeln, lag das an der Achterbahn oder an ihm? Auf jeden Fall machte es riesen Spaß. Die anderen wollten weiter Achterbahn fahren aber ich hatte grade gegessen. "Ich bleibe hier und warte" sagte ich. "Ich auch", das war Bill. Wir setzten uns auf eine Bank und schwiegen uns erst mal an. Wie peinlich, ich überlegte fieberhaft, was ich sagen sollte als Bill mich plötzlich fragte: "Hast du das alles ernst gemeint?" "Hä...wie...was?" das verstand ich jetzt nicht. "Na das in dem Brief... oder habt ihr das nur geschrieben um uns nochmal zu treffen?" Das war jetzt aber 'ne Frage, hätte ich nicht gedacht, dass er so direkt fragt. "Ja...nein... also-" "Da sind wir wieder", jetzt waren sie alle wieder da und wir konnten uns nicht weiter unterhalten. Natürlich hatte ich das ernst gemeint. Ich mochte Bill wirklich. So wie ich ihn vom TV kannte und so wie ich ihn jetzt kenne...ich mochte ihn sehr...und immer dieses Kribbeln im Bauch wenn er neben mir steht! Kim kam zu mir und wir setzten uns ein bisschen von den Jungs ab. "Du, kannst du mal Tomm ein bisschen ausquetschen, wie er mich so findet?", fragte Kim. "Na klar, ich probiers mal" "Danke" Also heftete ich mich an Tom. Er war echt total nett und voll lustig. Leider war der Tag viel zu schnell vorbei. "Treffen wir uns wieder?", fragte ich. "Klar", antworteten sie alle. Cool! Also verabredeten wir uns für den nächsten Tag fürs Kino. Kino, das wird bestimm geil, dann kann ich mich neben Bill setzten. Wir verabscheideten uns noch schnell und wieder tausend Stromschläge als Bill mich berührte. Es war echt nicht normal. Bei den anderen Jungs war es nicht so extrem. Ich weiß nicht, aber ich glaube, ich war in Bill wirklich verliebt. Und kaum stiegen wir in den Zug, hatte ich schon wieder Sehnsucht nach Bill, als ich sah wie er immer kleiner wurde. "Und? was hat Tom gesagt?" Kim war echt gepannt. "Tut mir leid, aber ich hatte noch nicht die passende Gelegenheit. Wir müssen uns ja auch erst mal kennen lernen. Ich glaube nicht, dass er mir einfach so sowas erzähle würde" "Klar, du hast ja Recht...aber bleib dran, ja?" "Ja klar." Am nächsten Tag im Kino war es erstmal voll blöd, Kim und ich kamen zu spät, Tom hatte noch auf uns gewartet, die andern waren schon drin. Als wir in den Kinosaal kamen saß Bill genau zwischen Gustav und Georg, jetzt konnte ich  nicht neben ihm sitzen. Also setzte ich mich neben Tom um ihn ein bisschen auszuquetschen. Na ja, aus dem Ausquetschen wurde dann wohl eher nichts, wir waren ja schließlich im Kino und da kann man schlecht reden. Nach dem Kino bummelten wir noch zusammen durch die Innenstadt und alberten die ganze Zeit rum. Nur Bill mied anscheinend meine Nähe, was mich total traurig machte. Jungs waren manchmal echt komisch...aber ich konnte auch nichts dran ändern. Also ging ich meinem Vorhaben mit Tom weiter nach, setzte mich ein bisschen mit ihm von den anderen ab und redete ziemlich viel mit ihm über Gott und die Welt. Tom war ein netter Kerl, wirklich, gar nicht so machohaft, wie er immer tut. Eigentlich war er von seiner Art her total lieb. Wir wollten noch ins "Alex", zusammen was trinken. Als Tom und ich, ein bisschen später als die anderen, reinkamen, beobachtete ich, wie sich Bills Miene plötzlich verfinsterte. Er drehte sich demonstrativ von mir weg und führte ein "äußerst wichtiges" Gespräch mit Gustav. Das soll einer mal verstehn... Ich ignorierte ihn einfach und hatte weiter Spaß mit Kim, Tom und Georg. Es war schon spät als wir uns verabschiedeten und die Jungs uns versprachen, sich zu melden. Wir hatten beschlossen, diese Treffen demnächst öfter zu machen. Nach den Sommerferien hatten wir sowieso mehr Gelegenheit dazu, weil sie wieder zur Schule gehen wollten, schließlich war das eine Jahr Auszeit schon vorbei. Ein paar Mal hatten wir telefoniert und waren für dieses Wochenende wieder verabredet. Dieses Wochenendewar Bills und Toms Geburtstag und sie hatten uns eingeladen, bei ihnen zu übernachten. Das ließen wir uns natürlich nicht zweimal sagen. "Weißt du, was mit Bill los ist? Der scheint in letzter Zeit nicht so gut auf mich zu sprechen zu sein, er ignoriert mich total...?!", fragte ich Kim auf dem Weg nach Loitsche. "Keine Ahnung, ist mir auch schon aufgefallen. Aber ich weiß es echt nich... Das macht dich traurig, hm?!" "Ja! Wieso spricht er nicht mehr mit mir? Ich versteh' das einfach nicht..." Dabei wollte ich bei ihm sein, mit ihm reden, seine schöne Stimme hören, sehen, wie sich seine weichen Lippen dabei bewegen, und dass er mich mit seinen haselnuss-braunen Augen anschaut... Als wir von den Jungs am Bahnhof anbgeholt wurden freuten wir uns alle riesig. Wir fielen uns in die Arme. Als ich gerade vor Bill stand und ihn umarmen wollte, machte er keine Anstalten, das auch zu wollen. Stattdessen hielt er mir nur die Hand hin. Hä? Was sollte das denn? Irgendwie hatte ich da keinen Bock mehr drauf, dass er die ganze Zeit nur so scheiße drauf ist. Es tat mir leid, aber dann machte ich eben was mit den anderen! Heute waren Kim und ich das erste Mal bei Bill und Tom zu Hause. Ihre Mutter öffnete uns die Tür und begrüßte uns freundlich. Sie stellte sich uns als Siemone vor und zeigte uns das Gästezimmer. Das Gästezimmer war ein gemütliches, kleines Zimmer mit zwei Betten, einer Kommode und einem kleinen Schrank, also genau passend. Wir stellten erst mal unser Gepäck ab und guckten uns dann alle zusammen Bills und Toms Zimmer an. In Bills Zimmer waren die Wände orangefarben angestrichen, ordentlich und es wirkte total sympathisch, passte zu Bill. Toms Zimmer hatte blaue Wände und man sah ihm sofort an, dass es Tom gehörte. Danach machten wir uns fertig und gingen schon mal in den Partykeller. Wir wollten reinfeiern und einige Freunde von Bill, Tom Gustav und Georg waren auch eingeladen. Die Leute waren alle nett zu uns. Ich sah Bill den ganzen Abend nicht, bis Mitternacht. Kim und ich hatten eine Torte mit einer großen "17" drauf und genau siebzehn Wunderkerzen gebacken. Kurz vor Mitternacht machten wir das Licht aus. Als es dann genau 12 schlug, zündeten wir die Wunderkerzen an und brachten dei Torte rein. Wir stellten sie auf einem der Tische ab und Kim stürzte sofort auf Tom zu um ihn zu beglückwünschen. Jetzt erwartreten natürlich alle, dass ich das selbe bei Bill machte, also ging ich zu ihm und umarmte ihn. Mein Herz klopfte wie wild und ich wünschte, wir würden das öfter tun. Seine Umarmung war genau das Gegenteil zu seinem Verhalten. Er wirkte etwas überrascht, aber ich meinte gespürt zu haben, dass er mich leicht an sie drückte. "Alles gute zum Geburtstag", flüsterte ich ihm ins Ohr. Unsere gesichter waren sich dabei so nah, wie noch nie, am liebsten hätte ich ihn jetzt geküsst! Er roch so gut...Aber ich ließ schnell wieder von ihm ab. "Danke", sagte er nur schnell ohne mich wirklich anzusehn und wendete sich einen anderen Gästen zu. Jetzt stand ich da, wie bestellt und nicht abgeholt, und kam mir irgendwie ziemlich dämlich vor. Stunden und viele Dosen RedBull später sanken wir erschöpft in unsere Kissen. Kim schlief sofort ein, aber ich konnte nicht schlafen, obwohl ich saumüde war. Ich konnte es einfach nicht verstehen. Warum war Bill so abweisend zu mir und hatte mich dann doch so herzlich umarmt, als wenn er nichts anderes gewollt hätte? Ich hätte ihn ja einfach fragen können, aber es ergab sich einfach nicht die passende Gelegenheit dazu, er ging mir ja weiterhin aus dem Weg. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, als Tom und ich gerade alleine in der Küche waren fragte ich ihn dann: "Sag mal, wie findest du eigentlich Kim?" Ich wartete gespannt seine Reaktion ab. Er wich meinem Blick aus und wurde leicht rot, wie süß! "Naja, ...also, ...sie ist mir schon ziemlich wichtig..." "Hab ich mir schon fast gedacht", sagte ich und grinste frech, "Aber sie sieht das genau so..." Seine Augen begannen zu funkeln. "Echt?" "Ja, sie ist total in dich verschossen und wartet nur drauf, dass du auf sie zugehst" Und plötzlich fiel er mir um den Hals, voller Freude. Als wir uns gerade in den Armen lagen, wollte Bill in die Küche. "Oh, ich will ja nicht stören", meinte er nur, schaute mich finster an und verschwand. Sofort ließen Tom und ich uns wieder los. Entsetzt kuckte ich ihm hinterher. Ich verstand es einfach nicht. "Was ist denn mit DEM los?", fragte ich Tom. "Kein Ahnung, er war eigentlich ganz normal, aber seit dem ihr wieder da seid ist er so zickig..." kam die Antwort. Tom war heute den ganzen Tag gut drauf. Und für den Abend hatte er sich was besonderes Ausgedacht, er wollte für Kim , die noch nichts von seinen Gefühlen für sie wusste, irgendeine Überraschung vorbereiten, die er mir aber nicht verraten wollte. Ich sollte sie nur um acht Uhr zum Rathausplatz schicken. Ich erzählte ihr, wir würden uns alle da treffen, hätte aber was vergessen und ich würde gleich nachkommen. Also machte sie sich alleine auf den Weg. Ich blieb den ganzen Abend alleine im Gästezimmer und wartete auf Kim. Mit Bill wollte ich nichts machen, aber eher, weil er ja nichts mit mir machen wollte. Sie kamen dann auch ziemlich schnell wieder zurück, beide von einem Ohr zum anderen grinsend. Weil wor am nächsten Tag wieder zurückfahren musste, wollten wir uns es nochmal gemütlich machen und DVD's kucken. Kim und Tom waren natürlich die ganze Zeit eh nur am Knutschen, Bill und ich saßen schweigend daneben und starrten auf den Bildschirm. Ich beobachtete ihn heimlich von der Seite. Sein Gesicht war so ausdruckslos, er starrte einfach gerade aus, nichtmal wirklich auf den Bildschirm des Fernsehers, sondern irgendwie durch ihn hindurch. Aber er sah mal wieder verdammt süß aus. Ich hätte ihn knuddeln können. Warum konnte er nicht einfach wieder normal sein...Bei Kim klappte es natürlich, aber ich hatte wie immer meine Probleme. Ich hatte nie Glückin der Liebe. Am nächsten Morgen auf dem Bahnhof konnten sich Kim und Tom gar nicht trennen. Gut, ich konnte sie auch verstehen, aber es nervte mich dann doch, aber eigentlich nur, weil ich nicht dieselben Probleme hatte. Warum konnte ich nicht einfach mit Bill zusammen sein? War es denn so schwer, dass ich auch mal das bekomme, was ich will? Als Kim und Tom dann endlich fertig waren, verabschiedete ich mich auch noch schnell von Tom, Gustav und Georg. Ich hatte mir fest vorgenommen, Bill einfach zum Abschied nochmal zu umarmen. Ich nahm also jetzt all meinen Mut zusammen und drückte ihn kurz an mich. Wieder hatte ich tausend Schmetterlinge im Bauch, aber es war so schön. "Tschüss, bis bald", sagte ich noch schnell und wir sprangen, gerade noch rechtzeitig in den Zug. Die ganze Zugfahrt durfte ich mir anhören, wie lieb Tom doch ist und wie gut er küssen kann. Es nervte ein bisschen aber ich freute mich doch für die beiden, dass sie es endlich geschafft hatten.
In den nächsten Wochen und Monaten hatten wir leider nur wenig Zeitund konnten uns gar nicht treffen. Kims Sehnsucht wuchs bis ins Unendliche. Sie tat mir total leid, aber ich vermisste Bill auch, obwohl er so abweisend war. Ich wollte einfach nur, dass er da war. Und dann war es endlich soweit. In den Winterferien kamen Tokio Hotel uns besuchen. Wir wollten zusammen Silvester feiern, Elly, eine gute Freundin von Kim und mir veranstaltete eine riesen Silvesterparty. Die Wiedersehensfreude war groß, insbesondere bei Tom und Kim. Sie klebten den ganzen Abend zusammen, das war jetzt schon fast peinlich, alle starrten sie an. Bill war natürlich die ganze Zeit von einer Traube aus Mädchen umringt, was ihm gut zu gefallen schien. Und natürlicht tanzte er auch mit ihnen. Komisch, dabei tanzte Bill doch eigentlich nicht gerne. Ich unterhielt mich gerade mit Elly, musste aber die ganze Zeit zu Bill rüberschaun. Vielleicht war es nur Einbildung, aber er kuckte kurz zu mir rüber und zog plötzlich das Mädel, mit dem er tanzte ganz eng an sich ran und schaute wieder zu mir rüber. Das machte mich rasend eifersüchtig, am liebsten hätte ich der dummen Kuh meine Bowle in ihr dämlich grinsendes Gesicht geschüttet. "Hallo? Hörst du mir überhaupt zu?!", hörte ich Elly. "Oh, sorry, was hast du gesagt?" "Mensch, du bist echt zu nichts mehr zu gebrauchen. Frag ihn doch einfach, ob er mit dir tanzt..." "Was?" Sie hatte wohl bemerkt, dass ich Bill die ganze Zeit beobachtete. Sie zog mich am Arm zu ihm, tippte Bills Tanzpartnerin auf die Schulter, fing mit ihr ein Gespräch an und schon stand ich alleine vor Bill. "Ähm... wollen wir vielleicht tanzen?", hörte ich mich fragen, als hätte ich es gar nicht wirklich gesagt. "Warum nicht?", meinte Bill, kuckte aber immer noch so kühl, wie ich es seit den letzten Monaten gewohnt war. Mit mir tanzte er  nicht so eng, obwohl...ich hätte nichts dagegen gehabt. Plötzlich wurde langsame Musik gespielt.Wie es aussah, wollte er eigentlich jetzt aufhören mit mir zu tanzen, aber ich wurde irgendwie von hinten geschubst, sodass ich in Bills Armen lag. Und dann tanzten wir auch noch zusammaen zu den langsamen Liedern. Ich genoss es, ihm so lange so nah zu sein. Und dann hatte ich wieder dieses Kribbeln im Bauch und meine Knie wurden ganz weich. Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter (er war ja einen Kopf größer als ich) und legte meine Arme um seinen Nacken. Ich wollte am liebsten nie mehr loslassen, dass dieser Moment für immer bleibt. Aber natürlich konnte mir dieser Wunsch nicht erfüllt werden. Die Musik setzte aus. Es musste wohl kurz vor Mitternacht sein, denn alle liefen hektisch rum und suchten ihren Schwarm. Es heißt ja, der, den man am Silvesterabend um 0.00 Uhr küsst, mit dem kommt man im nächsten Jahr zusammen. Plötzlich war Bill verschwunden. Da ich das alles albern fand und mich damit abgefunden hatte, sowieso niemanden zu küssen, stelle ich mich mehr an den Rand. Jetzt begann der Countdown "10, 9, 8,", ich sah noch, wie Kim und Tom sich natürlich verliebt anschauten "7, 6, 5" anscheinend hatten jetzt alle ihren Wunschpartner gefunden. "4, 3, 2," Jetzt ging das Lich aus. "1", wie mich das grade irgendwie alles ankotzte "0" Und genau in diesem Moment spürte ich plötzlich einen Mund auf meinem. Huch, wer war das denn jetzt? Sofort zitterten meine Knie, ich konnte nicht mehr klar denken und vergaß für den Augenblick alles um mich herum. Das Einzige, woran ich dachte, war der Kuss. Und er war wunderschön, auch wenn ich nicht wusste, wer es war. Seine Lippen waren so weich...als sich unsere Zungenspitzen berührten, fuhr ein Stronschlag durch meinen körper. Aber dann war es auch schon vorbei, das Licht ging wieder an die Musik setzte ein "Happy new year, Happy new year!" Aber vor mir stand niemand. Hatte ich mir das jetzt etwa alles nur eingebildet? Nee, so verrückt konnte selbst ich nicht sein. Mir wurde ganz komisch bei dem Gedanken, gerade irgendjemand wild fremdes geküsst zu haben, aber der Kuss kam mir so vertraut vor... Wir feierten noch bis in die frühen Morgenstunden. Ich redete nicht mehr mit Bill in dieser Nacht, und wenn unsere Blicke sich mal zufällig trafen, schaute er nur peinlich berührt weg. Jetzt verstand ich echt gar nichts mehr. Ich erzählte erst mal niemandemvon meinem Silvesterkuss. Aber er ging mir nicht mehr aus dem Sinn, er evrfolgte mich sogar bis in meine Träume. Also  erzählte ich Kim davon. "Hast du denn 'ne Ahnung, wer's gewesen sein könnte?" "Nein, überhaupt nicht. Es stand ja auch niemand in meiner Nähe bevor und nachdem das Licht ausging." "Hatte er 'nen Zungenpiercing?" "Du meinst, ob es Bill war? Das galube ich eher nicht. Wir haben zwar getanzt, aber geredet seit dem auch nicht. Und mit dem Piercing...Keine Ahnung, war nicht mit Zunge!" Dass es doch mit Zunge war, verschwieg ich, immerhin war es mein erster Zungenkuss und dieses kleine Detail behielt ich dann doch für mich. Und nach der Silvesterfeier ging es mit Bill und mir so weiter wie vorher. Am letzten Abend, bevor sie nach Hause fahren mussten konnte ich es einfach nicht mehr zurückhalten, ich musste wissen, was los war. Wir übernachteten alle bei Kim. Plötzlich war Bill weg, ich sagte den anderen, dass ich ihn suchen wolte. Er musste ja irgendwo im Haus sein. Ich fand ihn schließlich auf der Kellertreppe sitzend. Ich setzte mich zu ihm und sagte erst mal gar nichts. "Was ist eigentlich los mit dir? Du ignorierst mich in letzter Zeit total. Hab ich dir irgendwas getan?" Er antwortete nicht. "Mensch, jetzt sag doch endlich was, ich halt' das nicht mehr aus, ich will doch nur mit dir zusammen sein, verdammt, Bill, ich liebe dich!", oh  no! Wenn ich nervös war redete ich manchmal wie ein Wasserfall. Und jetzt war mir das einfach so rausgerutscht. Shit! Er kuckte mich ganz fassungslos an. Ich rechnete damit, dass er mich auslachen oder einfach gehen würde. "Aber...ich dachte, du bist in Tom verknallt...?!", sagte er dann und starrte mich immer noch fassungslos an. "Was? Nein, wie kommst du darauf?", jetzt war ich fassungslos. "Ja, du warst doch immer bei ihm...und als ihr bei uns wart und euch in der Küche so umarmt habt...Ich dachte du willst was von ihm" "Nein, das stimmt aber nicht", sagte ich noch leise, " Komm, wir haben dich schon gesucht" Und wir gingen wieder zu den anderen. In Tom verknallt? Ich? Wie kommt er nur auf so einen Schwachsinn? Aber zu meinem eher ungewollten Geständnis hat er sonst nichts gesagt. Wir kuckten zum Abschluss mal wieder DVD. Ich saß neben Bill, näher als sonst. Ich war schon wieder so nervös, wie immer, wenn er in meiner Nähe war. Auf einmal Legte er seine Hand auf meine. Sie war ganz zart, warm und weich. Mein Herz klopfte stärker. Ich wusste gar nicht, was ich denken sollte. Und dabei blieb es dann auch. Während des ganzen Films Saßend wir so händchenhaltend da. Ich war so glücklich, wie schon lange nicht mehr. Und total traurig, dass sie morgen schon wieder gehen mussten. Am nächsten Morgen verhielt sich Bill wieder ganz normal. Ich war sowas von froh, dass er jetzt endlich wieder normal war. Als wir dann am Bahnhof standen und uns verabschiedeten war Bill zu letzt dran. Wir nahmen uns in den Arm, er drückte mich an sich. Meine Knie wurden weich wie Pudding. Wir schauten uns in die Augen und dann küsste Bill mich, einfach so. Mein Herz pochte bis zum Hals, ich hatte echt Millionen von Schmetterlingen im Bauch. Seine Lippen waren so weich, und seine Zunge so warm. Mir lief ein warmer Schauer über den Rücken. Es war genau das, was ich mir immer gewünscht hatte. Und mir wurde plötzlich klar, dass esBill war, der mich anSilvetser geküsst hatte. Aber dann mussten sie schnell in den Zug einsteigen und weg waren sie. "Was war das denn grade?", fragte Kim ganz erstaunt. "Ein Kuss.", antwortete ich und grinste. Ich konnte es selber noch nicht glauben, Bill und ich hatten uns gerade geküsst! "Wie, aber... ich dachte, Bill würde nicht mehr mit dir reden...hä?" Kim verstand überhaupt nichts mehr. "Ich hab's ihm gestern gesagt. Mir ist's rausgerutscht und ich hab' ihm gesagt, dass ich ihn liebe.!" "Du hast WAS?! Respekt, das hätte ich mich nie getraut", sagte Kim ehrfüchtig. "Ja, ich weiß, es ist mir auch irgendwie rausgerutscht. Er meinte, er dachte, dass ich was von Tom will, was ja, wie du weißt, nicht stimmt. Und seit dem war er wieder ganz der alte... wir haben gestern beim DVD-kucken auch Händchen gehalten." "Oh..." Kim drückte mich erst mal ganz fest. Jetzt waren von uns beiden die Träume in Erfüllung gegangen. Wir waren beide so glücklich wie noch nie. Aber in den nächsten Wochen meldeten sich weder Tom, noch Bill oder Gustav und Georg. Anrufen konnten wir sie auch nicht, es ging nie jemand dran. Erst war ich nur enttäuscht, ich wollte wieder mit Bill sprechen, ihn treffen. Jetzt waren wir ja endlich zusammen. Ich konnte es kaum erwarten, ihn wiederzusehen. In Gedanken malte ich mir immer aus, was wir alles zusammen unternehmen könnten. Aber wir verloren irgendwie den Kontakt. Langsam wurde ich echt sauer, er könnte sich ruhig mal melden. Wir hatten uns schon zwei Monate nicht mehr gesehen. Durch die BRAVO und den Rest erfuhr ich, dass sie jetzt auf Tour durch Europa waren, die sage und schreibe drei Monate dauern sollte. Drei Monate. Das heißt, dass wir uns spätestens nach fünf Monaten wiedersehen konnten. Ich konnte es nicht fassen. Jeden Tag wurde meine Sehnsucht stärker. Bei Kim war es ähnlich. Aber ich wusste ja nicht, ob Bill und ich denn wirklich zusammen waren...Ich war mir plötzlich so unsicher. "Meinst du denn, er liebt mich?", fragte ich Kim in meiner Verzweiflung. "Was fragst du denn so doof?! Bestimmt. Ich meine, sonst hätte er dich doch nicht geküsst, oder? Und er war die ganze Zeit so komisch, weil er dachte, du willst was von Tom. Du hast doch gesagt, nachdem er wusste, dass du ihn liebst war er wieder normal. Also..." "Aber er ist ja schon siebzehn und ich erst fünfzehn..." "Meinst du echt, das spielt ne Rolle? Quatsch. Bei mir und Tom ist es doch auch nicht anders...Aber sie könnten sich echt mal melden, ich vermisse Tom so..." Wir bemitleideten uns gegenseitig. Aber das konnte mir auch nicht helfen.Und auch in den nächsten Monaten bekamen wir kein Lebenszeichen von Bill oder Tom. Jetzt war sogar schon die Europatour vorbei, ich wünschte mir nichst sehnlicher, als Bill endlich wieder in meine Arme zu schließen. Er ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Nachts spukte er durch meine Träume, tagsüber hatte ich schon fast Halluzinationen und bildete mir ein, dass er mich gerufen hätte oder ich sah ihn fünf Meter vor mir in der Stadt rumlaufen. Sie gaben noch ein paar Konzerte in Deutschland. Auch in Oberhausen. "Da müssen wir hin, und wir müssen auf jeden Fall wieder in der ersten Reihe stehen, das ist unsere einzige Chance", da waren wir uns einig. Wir ergatterten zwei der letzten Tickets und fuhren als morgens um drei in Dortmund los. Wir waren echt die allerersten, die da waren. Ab vier Uhr morgens bis um sechs Uhr am nächsten Abend standen wir also vor dieser scheiß Halle. Es war total warm und die Sonne brannte den ganzen Tag auf unsere Köpfe. Aber das war uns egal, wir wurden von Stunde zu Stunde nervöser. Und als dann endlich Einlass war, standen wir natürlich in der ersten Reihe. Mein Herz machte einen riesen Hüpfer, als ich Bill jetzt das erste mal seit einem halben Jahr wieder sah. Ich konnte meinen Blick einfach nciht mehr von ihm abwenden. Und er sah mich dann auch und grinste mich breit an, mit seinem zuckersüßen Lächeln. Aber ich wusste einfach nicht, wie wir es schaffen sollten, sie zu treffen. Dagegen gab es ja schließlich die ganze Security-Männer. Ich konnte es einfach nicht glauben, wir waren uns schon so nah gewesen und jetzt hatten Kim und ich praktisch die gleichen Chancen wie alle anderen auch, das war verrückt. Also beschlossen wir kurzer Hand noch vor Ende des Konzertes die Halle zu verlassen und zum Hotel zu fahren. Dort standen natürlich auch andere Mädels. Wir wollten nicht, dass es rauskam, dass wir mit Bill und Tom zusammen waren, also verhielten wir uns wie ganz normale Fans. Als Tokio Hotel am Hotel ankamen machten wir Fotos mit ihnen (die wir zu Hause schon stapelweise besaßen, aber egal). Kim umarmte Tom und sie flüsterten sich irgendwas ins Ohr, aber so, dass es niemand mitbekam. Die Band war im Hotel und die anderen Fans gingen nach Hause. "Was hat Tom gesagt?", fragte ich sofort. "Wir sollen zum Hintereingang kommen, er wollte Zaki bescheid sagen, dass die uns reinholen dürfen." Wir wurden also ins Hotel geholt und zu Toms bzw. Bills Zimmer gebracht. Ich klopfte an die Tür und öffnete sie kurz darauf. Bill war gerade am Koffer auspacken. Er stand auf, als ich ins Zimmer kam. Ich rannte auf ihn zu und fiel ihm um den Hals. Ich musste weinen. Endlich war es soweit, nach einem halben Jahr...ich war so glücklich. "Ich hab' dich so vermisst", schluchzte ich. Er lächelte mich mal wieder so süß an. "Warum hast du dich nie gemeldet?" "Es tut mir so schrecklich leid, aber wir hatten einfach keine Zeit. Und ihr konntet uns nicht erreichen, ihr habt ja nur unsere privaten Handynummern, wir hatten aber unsere "Diensthandys" mit..." "Bill, ich liebe dich!"  "Ich liebe dich doch auch, und wie" Wir küssten uns. Ein Glücksgefühl druchströmte mich, hatte er das jetzt grade wirklich gesagt? Er liebt mich?! Ich fühlte mich wie im Paradies, auf Wolke sieben. Wir fielen aufs Bett und knutschten dort weiter. Ich spührte Bills Hände über meinen Körper fahren, sie schienen überall gleichzeitig zu sein, wie ich das genoss. Ein leichter Schauer lief mir über den Rücken, als Bill anfing mich am Hals zu küssen. Wie lange hatte ich davon geträumt...?! Ich lag hier eingeklemmt zwischen dem Bett und Bill, wir waren uns so nah wie nie zuvor. Das war das Schönste, was man sich vorstellen kann. Wir waren noch den ganzen Abend so intensiv mit Kuscheln beschäftigt, dass wir gar nicht bemerkten, wie die Zeit verging... Auf jeden Fall wachte ich am nächsten Morgen neben Bill auf, natürlich schlief er noch, er schlief immer so lang es geht. Ich beobachtete ihn eine lange Zeit, er sah aus wie ein Engel, wie er da so friedlich lag, dann ging ich ins Bad, machte mich ferig und zog mich an. Ich setzte mich neben Bill auf die Bettkante. Als ich mich über ihn beugte schlug er die Augen auf, grinste und zog meinen Kopf zu einem leidenschaftlichen Kuss zu sich runter. Er umarmte mich, zog mich zurück ins Bett und wir waren erst mal wieder für eine halbe Stunde beschäftigt. Es war einfach herrlich, Bills warmer Körper an meinem, ich spürte sein Herz schlagen und hatte die ganze Zeit Schmetterlinge im Bauch. Diesen Moment verankerte ich für immer in meiner Erinnerung. "Ich liebe dich", sagte Bill plötzlich. Ich sagte gar nichts und küsste ihn weiter. Irgendwann stand Tom in der Tür: "Sag mal, was macht ihr hier so lange?!", als er uns sah konnte er sich die Frage selbst beantworten, "Bill, du hättest schon vor einer halben Stunde beim Frühstück sein sollen..." "Ja, ok, wir kommen gleich...Tom, du kannst jetzt gehn!" Und mit einem breiten Grinsen machte Tom die Tür wieder zu. Wir knutschen einfach weiter, als wäre nichts gewesen. komm, mach dich fertig, die warten auch nich ewig auf dich, sonst fahren sie noch ohne dich zum nächsten Konzertort", sagte ich schließlich zu Bill. "Damit hätte ich kein Problem, ehrlich gesagt. Wenn ich die ganze Zeit hier bei dir sein kann..." "Das kannst du doch nicht machen...ich kann doch mitkommen, oder?!" "Du WIRST mitkommen, ich lass dich nie wieder aus den Augen, sowas darf nicht mehr passieren..." Beim Frühstück stellte sich raus, dass Kim auch mit zum nächsten Konzert fuhr.
Es war schon erstaunlich, wie viele Leute mit zur Crew gehörten, verwirrend. Aber alle waren total nett zu uns.  Wir kuckten beim Soundcheck zu und testeten die verschiedesten Sitzplätze.Aber wir waren uns einig, dass ein Stehplatz in der ersten Reihe der beste war. Als der Soundcheck, der längerte dauerte, als man denkt, zu ende war sprang Bill von der Bühne und fragte:"Und, wie waren wir?" "Perfekt wie immer", scherzte ich und wir lagen uns schon wieder in den Armen. In den restlichen Stunden bis zum Konzert aßen wir noch die anderen alberten rum, aber Bill und ich waren größten Teils mit uns selbst beschäftigt. Und ich merkte, wie Bill jede Minute, die es weniger bis zum Konzert war, nervöser wurde. Erst war er total aufgedreht, dann ganz still und sagte gar nichts mehr. Dann mussten sie zum Meet-and-Greet, das irgendjemand für heute gewonnen hatte. Ich dachte daran, wie es war, als Kim und ich das Meet-and-Greet gewonnen hatten, damit hatte all das hier angefangen. Ich war in meine Gedanken versunken, als mir jemand die Augen zuhielt. Ich roch den traumhaften Geruch von Bills Deo- sehr verdächtig. Ich drehte mich um und wurde von seinem Kuss "überrascht". Nach dem Konzert fuhren Kim und ich noch mit ins Hotel und übernachteten dort. Am nächsten Morgen setzten wir uns dann in den Zug nach Hause. Jetzt hatten wir auch die Nummern von Bills und Toms "Diensthandys" und ihr Versprechen, sich jeden Tag mindestens einmal kurz zu melden. Und das taten sie auch. Bill schickte mir auch während er viel unterwegs war ganz süße Briefe. Es war einfach alles perfekt, genau so, wie ich es mir immer vorgestellt hatte, nur dass Bill noch viel süßer war. Wenn wir mit den anderen zusammen waren, war er halt typisch Junge, ein bisschen durchgeknallt und machte nur Scheiß. Aber fand er doch immer noch zeit für kleine Zährtlichkeiten. Und wenn wir alleine waren, war er so lieb, wir konnten einfach über alles reden! Es drang mit der Zeit auch mehr und mehr an die Öffentlichkeit, dass wir zusammen waren, worauf die Fans natürlich heftigst reagierten. Von Glückwünschen bis zu heftigen Beschimpfungen war alles debei. Aber heute kam ein Brief an, den hätte ich lieber nicht öffnen sollen. "Du behinderte Bitch! Lass die Finger von MEINEM Bill! Er gehört MIR! Dir wird dein blödes Lächeln schon noch vergehen, Ich mach dich fertig!" Das war heftig. Sofort rief ich Bill an und las ihm den Brief vor. Er war schockiert :"Dass unsere Fans zu sowas fähig sind...Ich hab Angst um dich! Geht's dir gut, kommst du klar, oder soll ich zu dir kommen?" Das war ja mal wieder so süß von ihm. "Nene, damit werde ich schon fertig, du brauchst dir keine Sorgen zu machen" In den nächsten Tagen kamen immer mehr solcher Briefe an, anscheinend von der selben Person. "Du hast noch drei Tage, dann hat dein letzte Stunde geschlagen, wenn du dich nicht endlich von Bill trennst". Jetzt bekam ich wirklich Angst. Wollte irgendjemand mich wirklich umbringen? Aber warum? Nur weil ich glücklich war? Und Bill war ja auch glücklich. Das konnte doch kein richtiger Fan mehr sein... Viele Mädchen hofften wohl auch noch, dass das zwischen Bill und mir nur eine kurze Affäre ist. Aber heute war ich mit im BRAVO Studio. Bill und ich wurden interviewed. "Wir liebn uns wirklich, es ist auch keine Affäre. Ich kann ja auch nicht für immer Single bleiben...Wir sind glücklich miteinander, das ist aber kein Grund, sie fertig zu machen, jede von euch hätte es auch sein können, aber ich kann doch nur ein Mädchen lieben. Und alle anderen sind immer traurig und enttäuscht, das kann ich auch verstehen, aber ich kann es nunmal nicht ändern. Oder soll ich auf mein Glück verzichten, nur dass ihr nicht eifersüchtig seid?! Das ist doch auch keine Lösung, ich hoffe, ihr versteht das." Sagte Bill im Interview. "Wir haben gehört, du hast Drohbriefe erhalten, wie reagoerst ihr darauf?", diese Frage war an mich gerichtet. "In den Drohbriefen heißt es oft, ich soll mich von Bill trennen, aber sie bewirken eher das gegenteil, das schweißt uns noch mehr zusammen. So hart es kleingt, aber die Mädchen müssen sich wohl damit abfinden", antwortete ich.
Ich erhielt nach diesem Artikel weniger Drohbriefe und viel entschuldigten sich sogar. Mittlerweile waren Bill und ich wieder richtig glücklich. Sie hatten wieder einige Termine am Wochenende und ich war mit im Hotel, wie fast jedes Wochenende. Früh am Morgen wurden wir von Bills Handyklingeln geweckt. Bill wurde auf einmal kreidebleich, als er amTelefon war. Er legte auf. "Was ist denn jetzt passiert?", fragte ich noch halb schlafend. "Ich weiß es nicht. David hat nur gesagt, dass etwas Schreckliches passiert ist, er will es mir gleich sagen, ich sollte runterkommen...Komst du mit?" "Klar". Was konnte denn so Schlimmes passiert sein? Wir gingen runter, David Jost, der Manager wartete schon auf uns. Bill griff nach meiner Hand. David empfing uns mit einem finsteren Gesichtsausdruck. "Was ist denn passiert?", fragte Bill und drückte dabei meine Hand noch fester. "Setzt euch erst mal." Wir setzten uns hin. Endlich fing er an zu sprechen:"Bill, es ist wegen dir" "Was? Was ist wegen mir?Jetzt sag doch endlich!" Als David noch finsterer dreinschaute zerquetschte Bill meine Hand schon fast. Es war klar, dass es etwas Schreckliches sein musste. "Ein Mädchen, ein Fan von dir...sie hat sich umgebracht! Weil sie glaubte nie mit dir zusammen sein zu können!" "Was?", Bill war sichtlich schockiert. Ich konnte es auch nicht fassen. Warum machte sie so was? Nur weil ich mit Bill zusammen war. Aber das war doch nicht der Weltuntergang...für sie vielleicht schon, aber das passiert doch jedem mal, dass man nicht mit dem zusammen sein kann, wie man es gerne hätte. Ich sah, wie Bills Augen glitzerten, er fiel mir um den Hals und drücktemich ganz fest, zerquetschte mich beinahe. Und er weinte. Diese ganze Situation war so schlimm, dass ich gleich mit heulte. Sie hatte sich wirklich umgebracht, nur wegen Bill...und wegen mir. Ich fühlte mich auf einmal schuldig, für alles. Nur weil ICH mit Bill zusammen war, hatte sie anscheinend das gefühl, ihn niemals haben zu können. Wir saßen eine ganze Weile da, sagten ncihts. Als wir uns aus der Umarmung trennten wischte Bill schnell seine Tränen ab und ging mit gesenktem Kopf, so dass niemand sein Gesicht sah, vor mir her zurück ins Zimmer. Die nächsten Termine wurden abgesagt. Bill schien das alles relativ schnell zu akzeptiert haben, jedenfalls ließ er sich vor den Anderen nichts anmerken. Wenn er aber mit mir allein war, war er total traurig. "Ich bin schuld. Ich allein bin schuld am Tod des Mädchens. Nur weil ich mit dir zusammen bin, dachte sie wohl keine Ausweg zu haben...Ich fühl mich so mies" sagte ich ihm. "Das ist doch nicht wahr! Du kannst doch nichts dafür. Das war allein ihre Entscheidung. Du hast sie ja nicht dazu getrieben...Hey", er nham mich in den Arm und tröstete mich. "Wir können jetzt auch nichts mehr daran ändern...aber es ist auf keine Fall deine Schuld" sagte Bill. Ich war so gerührt. Wie konnte er mich nur in einer Situattion, mit der er selbst nicht wirklich fertig kam,  auch ncoh trösten?! Ich war so froh ihn zu haben...aber auf der anderen Seite, wenn wir nicht zusmamen wären, wäre eswohl nie zu dieser Situation gekommen. Auch wenn Bill und mir klar war, dass wir nichts dafür konnten, die Meiden schuben es mir in die Schuhe, dass das Mädchen tot war. Typisch! Es lastete so ein großer Druck auf unserer Beziehnung. Alle machten mich für den Tod verantwortlich, das machte mich fertig, und Bill auch. Heute als Bill zu mir kam war er ganz komisch drauf. Als ich ihn zur Begrüßung küssen wollte, drehte er seinen Kopf weg. "Was ist los?", fragte ich sofort. "Ich bin mir über Einiges klar geworden", sagte er mit ernster Miene. "Das kann so nicht mehr weitergehen. Du kannst mit dieser Situation nicht fertig werden, wenn die Medien alle noch auf dir rumhacken, es schadet dir, mir, der Band. Ich will auch nicht, dass so etwas wieder passiert. Das Beste für dich ist, wenn du von der Öffentlichkeit wegkommst." Mir kamen schon die Tränen in die Augen, ich hatte es schon im Gefühl, dass jetzt nichts gutes kommen konnte. "Aber wie meinst du das?" "Hör zu: Ich liebe dich. Ich liebe dich über alles, du bist mir wichtiger als alles Andere. Und deshalb ist es mir auch wichtig, dass es dir gut geht. Die machen dich alle nur fertig. Das Beste für alle ist, wenn wir uns trennen. Die Entscheidung fiel mir auch schwer, aber so kann es echt nicht weitergehen. Ein Mädchen ist tot, und es kann passieren, dass es bald nicht nur noch eine ist..." Ich umarmte ihn unter Tränen. Ich wollte das nicht. Wir waren so glücklich. Aber er hatte irgendwie Recht. "Ich hoffe, du verstehst mich! Ich liebe dich, und daran wird sich auch nichts ändern, aber es geht nicht anders..." "Ist ja schon gut, du hast Recht..." Er stand auf und ging zur Tür. Er drehte sich noch mal um und ich lief auf ihn zu. Wir umarmten uns nochmal ganz fest. "Ich werde dich nie vergessen, meine Süße", sagte er, gab mir noch einen leichten Kuss, den letzten, machte dir Tür auf und ging. Er ließ mich zurück. Enttäuscht, traurig, einsam, Todunglücklich...

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